Mitten unter den Kängurus

Begegnung mit den Cousins der Kängurus!

KangourousHeute Nachmittag habe ich mich entschlossen, die Kinder in den Kängurugarten zu bringen (ja, ja! Sie haben richtig gelesen: Kängurugarten!).

Wir kommen also vor Ort an und werden von Muriel, der Eigentümerin dieser ungewöhnlichen Einrichtung, empfangen! Bevor es mit der Besichtigung losgeht, gibt sie uns ein kleines Töpfchen mit trockenem Brot als Futter für die Kängurus.

Wir betreten den Park und sie sind da! Man sieht sie überall in der Ferne, am Fuße der Bäume, am Rande des Teichs oder auch in kleinen Gruppen auf dem Gras. Der Park erstreckt sich über 6 ha. Wir folgen dem ausgeschilderten Rundgang. Er ist sehr spielerisch gestaltet, mit Fragen-Antworten für Kinder. Dank dieses Spiels kann man viele interessante Anekdoten über die Bewohner erfahren.

So lernt man, dass es gar keine Kängurus sind, die hier leben, sondern Wallabys. Es sind Cousins des Kängurus: Sie sind kleiner und umgänglicher (und vor allem zu süß!). Die Wallabys bewohnen gemäßigte Zonen, während sein großer Cousin, das Känguru, in trockneren Zonen lebt. Es gibt im Park etwa hundert Wallabys.

Man kann sie sogar streicheln!

KangourousDie Tiere leben in völliger Freiheit. Einige nähern sich uns, als wir ihnen ein Stück Brot hinhalten. Mit anderen muss man mehr Geduld haben. Man kann sie sogar streicheln und versuchen, einige Selfies mit ihnen zu machen. Das hat zu einigem Gelächter in unserer Familie geführt!

Wir setzen uns einen Moment auf eine Bank im Schatten, um eine Pause zu machen. Das Wetter ist schön und wir beobachten die Wallabys, die im Park herumlaufen. Es ist unglaublich! Wir fühlen uns für die Zeit eines Nachmittags plötzlich nach Australien versetzt! Noch nie hatten wir Wallabys so nah gesehen und es war ein Riesenspaß für Groß und Klein! Der Kängurugarten ist keinesfalls nur etwas für Kinder. Es war ein herrliches Erlebnis für uns als ganze Familie und bevor wir hierher kamen, wussten wir nicht, dass wir Kängurus füttern würden!

Muriel hat uns erklärt, dass man im Frühling sogar Babys in den Beuteln ihrer Mütter sehen kann! Das macht uns Lust, wieder zu kommen, auch weil der Spaziergang durch den Park in Begleitung der Wallabys sehr angenehm ist!

 

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